Nachdem du dich mit den unterschiedlichen Arten von Facebook Gruppen vertraut gemacht hast und auch die Vor- und Nachteile von Facebook Gruppen gegeneinander abgewogen hast, möchtest du deine eigene Facebook Gruppe gründen. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du in 12 Schritten deine eigene Facebook Gruppe gründest.

1. Bei Facebook anmelden

Melde dich in einem ersten Schritt bei Facebook an und klicke oben rechts auf den kleinen Pfeil. Es öffnet sich ein Menü. Hier klickst du auf Gruppe erstellen.

2. Gruppenname vergeben

Es öffnet sich ein Fenster. Vergib als erstes einen Gruppennamen. Der Gruppenname sollte möglichst prägnant sein, so dass potentielle Interessenten auch wissen, worum es in deiner Gruppe geht. Dann hast du die Möglichkeit, Personen deiner Gruppe hinzuzufügen. Ich persönlich mag es nicht besonders gern, wenn ich einfach Gruppen hinzugefügt werde. Aber vielleicht weißt du von einigen deiner Facebook Freunden ganz genau, dass sie zum Thema deiner Facebook Gruppe passen und kannst sie deshalb hinzufügen. Mindestens eine Person aus deinem Facebook Freundeskreis musst du allerdings hinzufügen, ansonsten kannst du die Facebook Gruppe nicht eröffnen. Ich würde hier wirklich sehr selektiv vorgehen und nicht alle Facebook Freunde deiner Gruppe hinzufügen. Jede Gruppe hat einmal klein angefangen und so wird auch deine Gruppe mit der Zeit wachsen. Dafür musst du sie natürlich bekannt machen, aber dazu später mehr.

3. Privatsphäre auswählen

Wie du im Artikel Die verschiedenen Arten von Facebook Gruppen erfahren hast, kannst du auswählen, ob deine Gruppe öffentlich, geschlossen oder geheim sein soll. Bei öffentlichen Gruppen können auch Nicht-Mitglieder die Postings lesen. Bei geschlossenen Gruppen können nur die Gruppenmitglieder die Beiträge lesen, schreiben und kommentieren. Die geschlossene Gruppe ist in der Facebook Suche auffindbar. Geheime Gruppen sind nicht in der Facebook Suche auffindbar. Du kannst ihnen deshalb auch nur beitreten, indem du dazu eingeladen wirst oder dich jemand der Gruppe hinzufügt. Diese Art von Gruppe bietet sich z.B. an, wenn du eine begleitende Facebook Gruppe zu deinem Angebot z.B. deinem Online Kurs anbieten möchtest und die Gruppe Teil des Kurses ist. Es bietet sich ebenso für Projekt-/Arbeitsgruppen an oder wenn du kostenpflichtige Gruppen anbietest, zu denen man nur Zutritt bekommt, wenn man z.B. einen Mitgliedsbeitrag bezahlt. Wenn du allerdings eine kostenfreie Gruppe zu deinem Thema anbieten möchtest, empfehle ich dir die geschlossene Gruppe. Du möchtest ja schließlich auch, dass sie gefunden wird und immer neue Mitglieder in deine Gruppe finden.

4. Zu den Favoriten hinzufügen

An dieser Stelle hast du auch die Möglichkeit deine Gruppe zu den Favoriten hinzuzufügen. Das empfehle ich dir an dieser Stelle. Sie ist dann am Desktop auf der linken Seite im Menü sehr schnell auffindbar. Klicke dann auf den Button Gruppe erstellen.

5. Gruppensymbol festlegen

Wähle nun ein Gruppensymbol für deine Gruppe aus. Du kannst diesen Punkt allerdings auch überspringen.

6. Personalisiere deine Facebook Gruppe

Erstelle ein Titelbild für deine Facebook Gruppe. Genau wie bei einer Facebook Seite solltest du hier überlegen, welche Botschaft du mit dem Titelbild transportieren möchtest. Die optimale Größe für das Titelbild liegt bei 1.640 mal 856 px. Zukünftig soll es auch möglich sein, deine Facebook Gruppe mit deiner Corporate Farbe versehen zu können, wie in diesem Artikel von allfacebook.de bekannt gegeben wurde.

Unter Beschreibung kannst du einen kurzen Text eingeben, so dass jeder weiß, um welches Thema es in deiner Gruppe geht. Außerdem kannst du über Tags Keywords, die zu deinem Thema und deiner Gruppe passen hinzufügen. Wenn es Sinn macht, kannst du auch einen Standort für die Gruppe angeben.

All diese Anpassungsmöglichkeiten findest du am Desktop auf der rechten Seite.

Wenn du nun noch weitere Änderungen vornehmen möchtest, gelangst du über den Mehr-Button (mit den 3 Punkten) in ein Menü und dort gibt es den Unterpunkt Gruppeneinstellungen bearbeiten.

Hier findest du unter anderem unter dem Punkt Internet- und E-Mailadresse die Möglichkeit die URL deiner Facebook Gruppe sprechend zu benennen. Das ist wichtig, wenn du sie später bekannter machen möchtest.

7. Facebook Seite mit der Facebook Gruppe verknüpfen

Hier kannst du deine Facebook Seite (wenn sie thematisch passt) mit deiner Facebook Seite zu verknüpfen. Das rate ich dir in jedem Fall denn deine Gruppe wird dann auf deiner Facebook Seite als verknüpfte Gruppe angezeigt.

8. Bestätigung von Gruppenmitgliedern

Du hast die Möglichkeit, dass alle Gruppenmitglieder andere Gruppenmitglieder freigeben können oder dass nur Administratoren und Moderatoren neue Gruppenmitglieder freigeben können. Ich empfehle dir zweiteres. Es macht zwar mehr Arbeit und kostet somit Zeit, aber nur so hast du im Blick, wer in die Gruppe reinkommt und kannst im Vorfeld selektieren. Sollte deine Gruppe schnell wachsen und dir die Freischaltung der neuen Gruppenanfragen ein wenig über den Kopf wachsen, bitte eine Person aus der Gruppe, die du kennst oder die sich sehr für die Gruppe engagiert, ob sie nicht als Moderator/in dich unterstützen möchte.

Wenn du mehrere Gruppen verwaltest, kannst du hier als Zeitsparmöglichkeit angeben, dass Gruppenmitglieder aus deinen anderen Gruppen für diese Gruppe automatisch freigeschaltet werden können.

9. Mitgliedsanfragen – bis zu 3 Fragen stellen

Du kannst, musst aber nicht, anfragenden Personen bevor sie Zutritt in deine Gruppe erhalten, 3 Fragen stellen. Das hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Auf der einen Seite selektierst du so schon die Gruppenmitglieder vor. Wer sich die Mühe nicht macht, deine Fragen zu beantworten, scheint auch nicht wirklich an deinem Thema interessiert zu sein. Besonders für Spammer kannst du so die Tür verschlossen halten. Außerdem lernst du deine Gruppenmitglieder schon ein bisschen besser kennen und kannst auch schon herausfiltern, was ihre Beweggründe sind und welche Fragen sie haben.

Es kann aber auf der anderen Seite auch sein, dass sich Interessierte abgeschreckt fühlen. Besonders wenn es sich um ein Thema handelt, wo sie selbst erst einmal vorfühlen möchten, sich noch nicht zu sehr äußern möchten. Wenn du dir unsicher bist, teste doch einfach für eine bestimmte Zeit die eine und dann die andere Variante.

10. Berechtigung zum Posten

Du kannst einstellen, dass jeder aus der Gruppe in die Gruppe posten darf oder nur Administratoren. Zweiteres finde ich sehr einseitig und würde ich dir nicht empfehlen. Du möchtest die Kommunikation in der Gruppe fördern, auch der Gruppenmitglieder untereinander, da macht es keinen Sinn, dass du du posten darfst. Das ist Einbahnstraßen-Kommunikation und hat in der Gruppe, die dem Austausch dient, nichts zu suchen. Außerdem fördert Facebook zukünftig die Beiträge, die für viel Interaktion sorgen. Schön ist da doch, wenn Beiträge in deiner Gruppe ohne dein Hinzutun für Kommunikation unter den Gruppenmitgliedern führen und du nicht immer die Initialzündung geben musst.

11. Beitrag bestätigen

Wenn deine Gruppe wächst, werden immer wieder auch Beiträge gepostet, die nicht den Sinn und Zweck  der Gruppe erfüllen. Spammer schütten mit ihrer Werbung viele Gruppen zu. Indem du die Beiträge manuell freischaltest, hast du hier den Überblick, denn du kannst ja auch nicht immer in deiner Facebook Gruppe sein. So hast du ganz genau im Blick, was gepostet wird und Spam wird gar nicht erst freigeschaltet. Auch hier ist der Faktor Zeit natürlich zu berücksichtigen. Hole dir hier am besten Unterstützung mit ins Boot.

Gleiches gilt auch für das Posten von Gruppen Stories. Auch hier kannst du einstellen, wer überhaupt Stories in deine Gruppe posten darf und ob diese vorher freigeschaltet werden müssen. (Dieses Feature ist mir in den von mir verwalteten Gruppen noch gar nicht aufgefallen und vielleicht noch gar nicht freigeschaltet)

12. Gruppenregeln definieren

Du bist der Hausherr/in in deiner Gruppe und solltest deshalb deine Gruppenregeln definieren. Das ist wichtig, denn wenn du Beiträge löschst, weil sie gegen die Regeln verstoßen, kannst du darauf verweisen. Eigentlich versteht es sich von selbst, dass man höflich und wertschätzend miteinander umgeht. Nichtsdestotrotz kann es nicht schaden, die Gruppenregeln als ersten Beitrag zu fixieren. Er wird dann immer als Erstes im Gruppenfeed angezeigt und bleibt präsent.

Fazit

Herzlichen Glückwunsch. Nun hast du Schritt für Schritt deine Facebook Gruppe erstellt. In deinem weiteren Artikel wird es darum gehen, wie du sie mit Leben füllst und bekannt machst.

Hast du Fragen oder benötigst du Unterstützung bei deiner Social Media Strategie? Dann nimm gerne Kontakt mit mir auf.

 

Juliane Benad Social Media - Keine Information mehr verpassen!

Melde dich für meinen Newsletter an und erhalte regelmäßig Informationen zu meinen Produkten, Angeboten und Aktionen. 

Du bist nur noch einen Schritt entfernt. Bitte schaue in dein E-Mail-Postfach und bestätige deine Anmeldung.