Ich werde oft gefragt, was einen Social Media-Post wirklich erfolgreich macht. Erfolg definiert sich für die meisten User, die Social Media nutzen, um sichtbarer zu werden, durch die Anzahl der Klicks und Likes, wie oft ein Beitrag kommentiert oder geteilt wird. Ist es nun Glück oder Zufall, ob ein Beitrag viel oder wenig geklickt, gelikt oder kommentiert wird?

Natürlich hängen wir alle auch ein bisschen von verschiedenen Algorithmen ab. Aber wir sind ihnen nicht komplett ausgeliefert. Mit ein bisschen Gespür können wir unsere Postings für unsere Leserinnen und Leser lesenswert aufbereiten und gleichzeitig dafür sorgen, dass sie auch noch dem Algorithmus schmecken.

Ein erfolgreicher Post ist kein Hexenwerk. Übung macht auch hier den Meister und Geduld, ob du willst oder nicht.

Ich lüfte für dich in diesem Beitrag fünf Geheimnisse, die aus einem guten Post einen erfolgreichen Post machen.

Der Eyecatcher

Wahrscheinlich hast auch du schon die Erfahrung gemacht, dass Posts, die mit Fotos oder Grafiken arbeiten, mehr Aufmerksamkeit erzeugen als reine Text-Postings. Du brauchst also auf alle Fälle einen Hingucker, die deinen Post gegenüber anderen im Feed „besonders“ macht – einen Eyecather also. Was das sein könnte, hängt zum einen von deinem Business ab, zum anderen aber auch von den Informationen, die dein Post bereithält. Im Idealfall macht das Foto oder die Grafik Lust darauf, den Text zu lesen. Entscheidest du dich für ein Foto, sollte das Motiv zu dir und/oder deinem Post eine Verbindung herstellen. Dass du dabei aufs Copyright achtest, versteht sich von selbst. Bei Grafiken arbeitest du mit Schlagworten (idealerweise Keywords), die neugierig machen. Alles garniert in deinem eigenen Branding, das für den Wiedererkennungseffekt sorgt, setzt dem Post das Sahnehäubchen auf.

Das Intro

Ein starkes Intro ist der Türöffner zum erfolgreichen Post. Es genügt schon ein Satz, eine (rhetorische) Frage oder provokante These, um die Aufmerksamkeit deiner Leserinnen und Leser zu gewinnen. Gib dir dabei richtig Mühe, denn der erste Satz entscheidet, ob ein interessierter Betrachter bereit ist, auf den „Weiterlesen“-Button zu klicken.

Jetzt möchte ich natürlich nicht, dass all deine Energie schon an diesem einleitenden Intro verpufft. Deshalb verrate ich dir einen Trick, den ich ganz gerne anwende, wenn ich drohe am berühmten „ersten Satz“ zu scheitern. Schreibe den Post-Text einfach mal runter. Beim anschließenden Durchlesen kommt dir bestimmt eine Idee, welcher Satz, welche Frage oder welcher Inhalt das Zeug zum perfekten Intro hat.

Der Posting-Text

Der Text für einen Post sollte natürlich halten, was das starke Intro verspricht. Wichtig ist allein, dass du die Leser nicht „verlierst“, sondern durch spannende neue Fakten zum Weiterlesen animierst.

Nutze also Absätze und füge auch (dort, wo es passt) Emojis ein, um die Fülle an Buchstaben ein wenig aufzulockern. Das Auge isst, äh liest in diesem Fall, bekanntlich mit. Natürlich schaust du dir vorab an, welche Emojis wirklich zum Text passen. 😉

Denk bitte auch daran, dass viele User nur eine begrenzte Aufmerksamkeitsspanne haben. Komm also rechtzeitig zum Punkt, bevor die Leser frustriert wegklicken. Meiner Erfahrung nach sind rund 300 Worte oft schon genug Lesefutter.

Und noch eins: Selbst die besten Autoren sind vor Tippfehlern nicht sicher. Bevor du also eine Post online stellst, schau dir die Rechtschreibung an. Auch ich werde beim Schreiben manchmal „betriebsblind“ und sehe offensichtliche Vertipper nicht mehr. Das ist normal, weil das „Auto-Korrektur-Programm“ im Kopf einfach drüber fliegt und verdrehte Buchstaben für dich richtigstellt.

Kleiner Tipp von mir: Konvertiere den Text in eine andere (für dich ungewohnte) Schriftart. Das macht Flüchtigkeitsfehler sichtbar.

Der persönliche Touch

Authentisch zu sein ist ebenso Geheimnis des Erfolgs. Natürlich nicht ausschließlich, aber wenn du den Mut findest, solltest du dich, deine Meinung, dein Produkt oder dein Unternehmen in den Text mit einfließen lassen. Teile also deiner Community deine Erfahrungen mit, nutze sie als Argumentationshilfe und zeig damit, dass du weißt, wovon du sprichst.

Und Action!

Im Idealfall hängt deine Community „an deinen Lippen“. Sie sind ganz deiner Meinung oder wollen dir gern „ihre Meinung sagen“. Gib ihnen zum Abschluss eine kleine Handlungsanweisung mit auf den Weg. Zum Beispiel kannst du auch hier eine Frage stellen und so eine Diskussion entfachen. „Teilen und Liken erwünscht“ – Applaus ist ja schließlich das Brot des Künstlers 😉

Apropos „teilen“: Ich freue mich, wenn du deine Erfahrung mit mir teilst. Feedback zu bekommen, ist schließlich soooo wichtig! Insofern genieße auch du jedes „Like“ und freu dich über Kommentare, denn sie tragen dazu bei, dass du deine Community besser kennenlernst. Und das ist es doch, was einen erfolgreichen Post ausmacht – oder?

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