Social-Media-Sprechstunde-Main-Kinzig-Die-Maintalerin-Juliane-Benad

 

Am vergangenen Dienstag war es wieder soweit: Die zweite Social Media Sprechstunde Main Kinzig fand in den Räumlichkeiten von Barbizz e.V. statt. Es ging wieder rundum Facebook, aber ich hatte dieses Mal auch die Gelegenheit das Netzwerk Twitter ein wenig zu erläutern.

Ich freue mich, dass mein Angebot auf Zuspruch stößt. Social Media Sprechstunde ausgebucht: Für die zweite Sprechstunde musste ich sogar verkünden, dass ich keine weiteren Anmeldungen entgegen nehmen kann. Leider kam dann eine Teilnehmerin nicht, was aber nicht weiter schlimm war. So blieb mehr Zeit für die Fragen der anderen.

Facebook für die Vereinsarbeit nutzen

Als erstes hatte ich einen Maintaler Musikverein zu Gast. Der Verein besitzt bereits eine Facebook-Seite und postet auch ab und an etwas. Meist wird der Verein aktiver, wenn es um eine konkrete Veranstaltung geht, die bekannt gemacht werden soll.

Das Facebook-Impressum

Als allererstes haben wir allerdings über die Impressumspflicht gesprochen. Jeder, der eine Facebook-Seite betreibt, muss auch ein Impressum hinterlegen. Seit einigen Monaten ist dies sehr einfach über das Impressumfeld zu lösen.

Impressumsfeld

 

Hier verlinkt man einfach auf das Impressum der Vereinswebsite. Eine weitere Möglichkeit ist auch, das Impressum in das Freifeld einzugeben. Es darf allerdings die Länge von 1.500 Zeichen nicht überschreiten. Deshalb empfehle ich immer direkt auf das Impressum des Vereins/Unternehmens/Person zu verlinken. Rechtsanwalt Schwenke hat in seinem Artikel „Endlich rechtssicher? Facebook führt eine Impressumsrubrik für Seiten ein“ ausführlich beschrieben, wie man ein Impressum bei Facebook richtig einfügt. Wer sich grundsätzlich noch ein rechtssicheres Impressum für seinen Internetauftritt erstellen muss, dem sei der Impressumsgenerator von e-recht24 empfohlen.

Wer ist meine Zielgruppe und finde ich sie auf Facebook?

Des Weiteren haben wir darüber gesprochen, dass es wichtig ist, zu wissen, wer eigentlich die Zielgruppe seines Vereins ist. Tummelt sich diese überhaupt auf Facebook? Sollte dies nämlich nicht der Fall sein, dann bringt die beste Facebook-Fanpage nichts.

Veranstaltungen bekannter machen

Als letztes haben wir darüber gesprochen, wie man seine Veranstaltung bekannter machen kann. Bei Facebook gibt es die Möglichkeit für jede einzelne Veranstaltung, die man durchführt ein eigenes Event zu erstellen. Nun das allein genügt im Regelfall nicht. Indem man seine Facebook-Freunde einlädt und die Veranstaltung in regionale Facebook-Gruppen postet, erhält man eine höhere Reichweite und kann mehr Teilnehmer für seine Veranstaltung gewinnen. Aber Achtung: Die Veranstaltung sollte man als Vereinsseite erstellen, da man ja auch der Veranstalter/Gastgeber ist. Über sein Privatprofil kann man die Veranstaltung dann bequem in die eigene Timeline teilen oder eigene Freunde einladen. In Facebook-Gruppen kann man bisher nicht als Facebook-Seite posten, sondern nur über sein Facebook-Profil.
Wichtig ist es auch die Künstler, die Teil der Veranstaltung sind, mit ins Boot zu holen und sie zu ermutigen, die Veranstaltung über ihre sozialen Kanäle publik zu machen.

Von Twitter und Hootsuite

Social-Media-Sprechstunde-Main-Kinzig-Die-Maintalerin-Juliane-Benad-2Als weiteren Teilnehmer der zweiten Social Media Sprechstunde hatte ich den Barbizz e.V. zu Gast, also sozusagen diejenigen, in deren Räumlichkeiten ich die Sprechstunde stattfinden lassen kann. Der Verein zur Förderung der Stadtkulturentwicklung in Hanau hat ein ganz neues Projekt ins Leben gerufen, das in der letzten Woche erstmals öffentlich vorgestellt wurde. Das Kulturnetz Hanau ist eine Künstlerdatenbank für die Kunstschaffenden aus Hanau und Umgebung. Neben einer umfassenden Darstellung der kulturrelevanten Personen, Gruppen, Institutionen und Orte soll es auch einen aus den Datenbeständen generierten Veranstaltungskalender geben. Das alles ist in vielen Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit entstanden.

Wir haben darüber gesprochen, wie die Kommunikationsplanung für dieses Projekt aussehen könnte. Dabei sollte man neben den klassischen Maßnahmen auch die sozialen Medien nicht außer Acht lassen. Neben Facebook kann auch Twitter ein mögliches Medium sein. Um dies aber bestmöglich ausschöpfen und nutzen zu können, muss man Twitter verstehen. Wie twittert man? Was sind die Besonderheiten? Wie bekomme ich Follower? Wie finde ich interessante Menschen, denen ich folgen möchte? Wie baue ich mir auf Twitter ein Netzwerk auf? Über all diese Fragen haben wir diskutiert und uns ausgetauscht. Aber wir haben auch darüber gesprochen, wie man sein Twitter-Profil bestmöglich gestalten kann.

Wenn man viele einzelne Social Media Accounts hat und darüber seine Botschaften verbreiten und seine Zielgruppe erreichen möchte, ist es toll, wenn man alles mithilfe eines Programms planen kann. Man möchte nicht den ganzen Tag vor’m Rechner sitzen und  dennoch möchte man seine Blogposts, Facebook-Posts oder Tweets am besten dann versenden, wenn man sicher sein kann, dass man seine Zielgruppe erreicht.

HootsuiteHierfür nutze ich z.B. das Social Media Management Dashboard Hootsuite. Ich habe mir unabhängig von meinem Facebook- oder Twitter-Account einen Account angelegt. Man kann sich aber auch direkt über seinen Twitter-, Facebook- oder Googleplus-Zugang anmelden. Die genaue weitere Vorgehensweise hier zu erläutern, würde den Rahmen des Beitrags sprengen. So viel sei an dieser Stelle gesagt: Mit diesem Tool lassen sich die Posts für die einzelnen sozialen Kanäle vorbereiten und zeitgesteuert veröffentlichen. Das Gute: In der einfachsten Version ist dieses Tool kostenlos und für Vereine auf jeden Fall erst einmal ausreichend.

Mir hat es wieder sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich schon heute auf die dritte Social Media Sprechstunde am Dienstag, 18. November 2014. Wollt ihr auch mit eurem Verein endlich in den sozialen Medien richtig aktiv werden? Dann meldet euch am besten hier an. Ich freue mich auf euch und eure Fragen.

 

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