Anfang November 2013, bei unserem ersten Offline-Zusammentreffen hier in einem Café in Maintal hatte mir Hanne Becker, im Social Web als diebeckerin bekannt, von ihrer Idee einer eigenen Blogparade zum Thema Social Media Profi erzählt. Die Idee fand ich toll, beim Weiterverbreiten wollte ich sie gerne unterstützen, aber einen eigenen Blogbeitrag dazu schreiben? Nein, ich hatte ja noch kein eigenes Blog! – Ich weiß, ich weiß, so manch einer sagt jetzt, du hättest doch auch bei mir gastbloggen können. Das stimmt und das werde ich in der Zukunft bestimmt auch tun. An einer Blogparade teilnehmen mit dem eigenen Blog hat natürlich etwas! Also erst einmal alle Energie in mein eigenes Blog stecken, damit es online geht. Hürde genommen und die Blogparade läuft noch. Super! Dann bin ich dabei und hier ist mein Beitrag:

Was macht einen Social Media Profi aus? Diese Frage stellt sich wohl jeder, der sich entschlossen hat, ein Studium zum Thema Social Media Management zu machen, aber auch jeder, der sich einfach nur mit dem Social Web beschäftigt. Ich werde mein Studium demnächst mit sehr guten Ergebnissen abschließen, wenn ich die letzten beiden Einsendeaufgaben nicht in den Sand setze. Kann ich mich dann Social Media Experte oder Profi nennen? Will ich das? Nein, um Gottes Willen. Niemals würde ich das tun! Ich halte nichts von diesen selbst ernannten Experten oder Profis. Sich selbst so zu nennen ist für mich kein Qualitätssiegel. Jeder kann sich, wenn er denn will, Profi oder Experte nennen. Schön ist es, wenn man von anderen so genannt wird, das zeugt dann auch davon, dass man seine Arbeit gut macht und sein Handwerk versteht.

Was macht die Person nun also aus, die sich sehr gut in den sozialen Medien auskennt? Schaut man sich das Social Media Prisma von Ethority an, ist man erst einmal erschlagen von der Fülle an sozialen Medien. Ein Mensch kann sich unmöglich in allen gleich gut auskennen. Gut ist es natürlich einen guten Überblick zu haben, aber dann wird man zwangsläufig selektieren und sich für die Medien entscheiden müssen, die zu einem persönlich, aber vor allen Dingen zu seiner Zielgruppe passen. Was hat man davon, wenn man ein begnadeter Instragrammer ist, seine Dialoggruppen sich aber eher auf Pinterest aufhalten? Den Markt beobachten, analysieren und daraus die entscheidenen Schlüsse ziehen. Das ist hier die hohe Kunst.

Gerade die sozialen Medien sind einem stetigen Wandel unterlegen. Jede Woche gibt es viele Veränderungen. Man muss täglich dazu lernen. Auch um auf dem neuesten Stand zu sein. Und trotzdem kann man nicht auf jedem Gebiet gleich viel wissen. Deshalb ist meiner Meinung nach, Spezialisieren angesagt. So kann man Experte auf einem ganz speziellen Gebiet sein. Bei manchen ist es Facebook, bei anderen Twitter oder Xing. Die einen lieben Zahlen und Analysen und somit das Social Media Monitoring, die anderen schreiben gute Inhalte und optimieren diese dann auch noch für die Suchmaschinen. Andere setzen tolle Kampagnen für verschiedene Social Media Kanäle auf, die Umsetzung übernimmt aber vielleicht jemand anderes. Wenn man andere an seinem Wissen teilhaben lässt, dann bekommt man auch ganz schnell Unterstützung auf einem Gebiet, wo man selbst nicht ganz so fit ist. Geben und Nehmen ist auch im Social Web ein Leitmotiv.

Für mich ist also der ein Profi oder Experte, der dieses „Gütesiegel“ von anderen bekommt, der durch Taten also Projekte, Veröffentlichungen oder Beiträge auf Veranstaltungen von sich Reden macht. Und dieses Wissen mit anderen teilt. Jemanden der sich im kompletten Social Web und seinen Prozessen auskennt, kann es einfach nicht geben und das ist noch nicht einmal schlimm.

Liebe Hanne, das ist mein Beitrag für deine Blogparade. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mir Gedanken darüber zu machen und freue mich jetzt darauf, mich durch die einzelnen Blogbeiträge zu lesen.

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