Eine Social Media Veranstaltung im Café Samocca in Hanau

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In dieser Woche hat sich die Maintalerin einfach einmal unter das Publikum einer Social Media Einführungsveranstaltung geschummelt. Ort des Geschehens war das Café Samocca in der Lamboystr. 52 in Hanau.

Das Café Samocca befindet sich im Brockenhaus. Das Gebäude beherbergt neben dem Café ein Kunstatelier, eine Zigarrenmanufaktur und einen Werkladen. Es ist ein Ort des Austausches und des Genusses. Das Café gehört zum Behindertenwerk Main Kinzig e.V. (BWMK).

Im Samocca treffen sich in regelmäßigen Abständen Frauen zu interessanten Gesprächen und dieses Mal sollte es um das Thema Social Media gehen. Durchgeführt wurde die gut anderthalbstündige Veranstaltung von Maria Huhn, Verantwortliche für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Social Media beim BWMK.

Soziale Medien am Beispiel von Facebook und Twitter

Nach einer kurzen Einführung was soziale Medien überhaupt sind, ging es um die zwei großen sozialen Netzwerke Facebook und Twitter. Bei der Frage, wer sich denn schon in sozialen Medien bewege, gingen nur gut ein Viertel der Hände hoch. Nicht viele! Wenn man jedoch bedenkt, dass ich mit meinen 32 Jahren den Altersdurchschnitt auf dieser Veranstaltung erheblich senkte, ist diese Zahl anders zu betrachten. Also alle Achtung, dass sich die ältere Generation überhaupt für Social Media und das Web 2.0 interessierte, überhaupt schon einmal davon gehört hatte!

Ich möchte jedoch die steile These wagen und behaupten, dass so gut wie jede, der Anwesenden schon einmal soziale Medien genutzt hat. Im Internet muss man dafür allerdings schon einmal gewesen sein. Man ist sich dessen nur nicht bewusst! Man kann um Facebook und Twitter einen großen Bogen machen, aber was ist mit Wikipedia, YouTube, Bewertungsportalen wie Holidaycheck.de oder Preissuchmaschinen wie billiger.de? Wirklich noch nie in die Wikipedia geschaut? Ein Video bei YouTube angeklickt? Mal ehrlich!

Social_Media_Veranstaltung_Cafe_Samocca_Hanau

Nach der Definition von sozialen Medien ging es weiter mit Vor- und Nachteilen der sozialen Netzwerke und Maria Huhn zeigte anhand ihres privaten Profils und der Facebook-Fanpage des BWMK wie man bestimmte Privatsphäre-Einstellungen machen kann, damit nicht jeder alles lesen kann. Wichtiges Vokabular wie Posts, die Teilen-Funktion, der Like-Button für das soziale Netzwerk Facebook oder Tweet, Retweet und Follower für den Micro-Blogging-Dienst Twitter wurden erklärt.

In der Kürze der Zeit wurden viele Informationen vermittelt, Nachfragen gerne beantwortet. Doch am Ende bleibt die Frage zu klären, ob man sich auf diesen Kanälen bewegen muss oder will? Dies kann nur jeder für sich allein entscheiden.

Oma goes Facebook oder lieber doch nicht?

Bei der jetzigen Großeltern-Generation sage ich: Nur wer ein ausgesprochen großes Interesse an den digitalen Medien hat, sollte sich die Zeit nehmen und sich damit beschäftigen. Warum nicht! Den Horizont zu erweitern ist immer gut.

Der Eltern-Generation von heute lege ich dringend ans Herz sich mit sozialen Medien zu beschäftigen. Unsere Kinder wachsen in dieser medialen Welt auf. Smartphone und Tablet gehören zum gängigen Vokubular. Und früher oder später möchten sie Teil dieser digitalen Welt sein. Früher als uns manchmal lieb ist. Deshalb sollten wir wissen, was wir unseren Kindern gestatten und was lieber nicht. Und wer hindert ein Kind daran sich als Susi Sonnenschein bei Facebook anzumelden? Laut den Richtlinien zwar eigentlich nicht zulässig, aber mir sind schon des Öfteren sehr lustige Namen in den sozialen Netzwerken über den Weg gelaufen. Und ich gehe nicht davon aus, dass sich die Eltern dermaßen im Namen vergriffen haben.

23. Januar 2014

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3 Kommentare

  1. Claire Oberwinter

    Warst du in dem Volkshochschulkurs, den ich letzte und vorletzte Woche zum Thema „Facebook, Twitter & Co.“ gegeben habe? Das könnte nämlich meine Zusammenfassung des Kurses sein 😉 Allerdings ging der Kurs viel länger und die Nachfragen kreisten immer um die Themen Datenschutz und Privatsphäre. Auch ich habe den Teilnehmern vom Klarnamenzwang bei Facebook erzählt, ihnen aber durchaus dazu geraten, sich ein Pseudonym zuzulegen, wenn es ihnen lieber ist.

    Danke für den Artikel 🙂

    Antworten
    • Juliane Benad

      Hallo Claire,

      überall das Gleiche 😉 ob Köln oder das Rhein-Main-Gebiet. Die Privatsphäre- und Datenschutzbedenken waren bei den Teilnehmerinnen auch sehr groß, dazu kam aber meines Erachtens die generelle Unsicherheit im Umgang mit dem Internet. Die Workshopleiterin empfahl ebenfalls zum Ausprobieren ein Pseudonym zu verwenden und lieferte auch gleich noch den Link, wo man sein Profil auch wieder löschen kann 😉

      Antworten
  2. Ralph

    Hallo Juliane,

    zur Eltern-Generation gehöre ich. Obwohl ich „etwas“ aktiv in Social Media bin, gehe ich mit meinen Kindern wandern ohne Facebook & Co. Die Anforderungen an uns Eltern sind heute eine gänzlich andere als zu der Zeit unserer Eltern.

    Persönlich spannend finde ich die Entwicklung und wir dürfen dabei sein 😉

    Schönes Wochenende, Ralph

    Antworten

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